Witwenfrühstück

- Mit Herz und Gemeinschaft -

Beim traditionellen Witwenfrühstück der Johannisbruderschaft Sendenhorst standen auch in diesem Jahr Gemeinschaft, Erinnerung und gute Gespräche im Mittelpunkt. Eingeladen hatte das amtierende Königspaar Annett und Helmut Beckmann. Seit 2006 gehört die Veranstaltung fest zum Jahresprogramm der Bruderschaft und ist für viele Teilnehmerinnen ein wichtiger Termin im Kalender.

Im festlich vorbereiteten DRK-Heim hatten die Damen des aktuellen Vorstands mit viel Liebe zum Detail alles hergerichtet. Nach der herzlichen Begrüßung durch Königin Annett Beckmann nahmen 16 Ehefrauen verstorbener Johannisbrüder am reichhaltigen Frühstücksbuffet Platz. „Dieses Frühstück ist für uns mehr als nur ein gemeinsames Essen – es ist ein Zeichen der Verbundenheit und des Dankes“, betonte die Königin in ihren einleitenden Worten. „Die Frauen unserer verstorbenen Brüder gehören weiterhin zu unserer Gemeinschaft.“

Selbstverständlich waren auch Oberst Dieter Schmitz und seine Frau Marieta unter den Gästen. Als älteste Teilnehmerin wurde die 98-jährige Hedwig Kammann besonders begrüßt.

Neben vielen anregenden Gesprächen untereinander sorgte ein abwechslungsreiches Programm für Unterhaltung. Eine Dia-Show ließ das Vereinsleben des vergangenen Jahres noch einmal lebendig werden. König Helmut Beckmann kommentierte die Bilder mit persönlichen Anmerkungen und kleinen Anekdoten. Für den reibungslosen technischen Ablauf war der „königliche“ Sohn Justus Beckmann verantwortlich, der alles zur vollsten Zufriedenheit erledigte.

Für große Erheiterung bei den Teilnehmerinnen sorgten zudem gezeigte Videosequenzen mit den Einlagen des Vorstands beim Schützenfest und beim Winterkränzchen. „Es ist schön, gemeinsam zu lachen und die vielen Momente noch einmal zu erleben“, sagte Königin Annett Beckmann. „Gerade diese Erinnerungen verbinden uns.“

Musik durfte bei den Johannisschwestern natürlich nicht fehlen. Instrumental begleitet von Dieter Schmitz, Mechthild Bonse und Lioba Mertens-Surmann stimmten die Anwesenden mehrere Lieder an. Dafür war eigens ein Gesangsbuch mit Liedern der Johannisbruderschaft zusammengestellt worden.

Das Echo der Teilnehmerinnen fiel durchweg positiv aus. Viele äußerten den Wunsch, das Witwenfrühstück auch künftig fortzuführen, um den Kontakt zur Johannisbruderschaft lebendig zu halten. „Genau das ist unser Ziel“, unterstrich die Königin. „Wir möchten, dass sich alle weiterhin als Teil unserer Gemeinschaft fühlen.“

Zum Abschluss erhielt jede Johannisschwester eine besondere Erinnerung: eine von Königin Annett Beckmann selbst gehäkelte rote Rose, die als Schlüsselanhänger genutzt werden kann. „Eine Rose als kleines Zeichen dafür, dass wir aneinander denken – nicht nur heute, sondern das ganze Jahr über“, so die Königin.